ALTENDORFER SOCIETÄTSBRÄU
"STORCHENNEST"
>> established Sept. 2017
>> Brewdoc Dr. K

                      
 

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 Kontakt ALTENDORFER SOCIETÄTSBRÄU

Das Bier aus der historischen 1. Altendorfer Societätsbrauerei auf dem Chemnitzer Kaßberg.

Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot!

09112 Chemnitz, Horst-Menzel-Straße vormals Roonstraße 24

Gebraut wird jedoch nicht im ehemaligen Sudhaus, wie sich das eigentlich gehören sollte, sondern auf einem Areal, das früher die Brauereipferde beherbergte und das den Abschluss (Quergang) der weit verzweigten Flaschenlagerkeller bildete.






News


Ende April 2018
Erster Brauvorgang mit einem Mattmill Läuterblech im 30 l Plastikbottich. Gut zu wissen: alle Wege führen nach Rom... Erstmals im Einsatz ist zudem ein Motorrührwerk von brauhardware.

Mitte April 2018
Erster Brauvorgang ohne den geliebten Maischesack. Einfach Malz, Wasser, Einkochautomat. Geht auch...

Anfang Januar 2018
Ich nehme Abschied vom dunklen Klosterbier mit Münchner Malz (bis dato 2 Sude erfolgreich realisiert) und starte meine Pale Ale Reihe P.ALEien mit ausschließlich Pilsner Malz.

Ende Dezember 2017
Leider verstarb während des hoffnungsvollen Maischvorgangs für ein Pale Ale mein gerade mal 3 Monate alter Klarstein Braukessel Beerfest. Da ich noch nicht über eine redudante Ausrüstung (mehrere Einkochautomaten etc.) verfügte, mußte das Gerstenmalz in die Biotonne. So sad! Der Kessel wurde beim Lieferanten getauscht und mit einem kleinen technischen Upgrade versehen (digitale Temperaturanzeige = Füllhorn).
>> in Verbundenheit mit dem Einsiedler Brauhaus und der Stonewood Braumanufaktur
Geschichte meiner Brauversuche
Obwohl mein Kumpel Tom schon seit einigen Jahren sein leckeres "Kassberger" "fertigt", kam ich selbst erst durch ein bierseeliges Wochenende in Tschechien auf den Geschmack des home brewings. Zusammen mit einem Freund fuhren wir Anfang September 2017 nach Teplice zum dortigen Teplicky Pivni Rynek, auf dem sich diverse Kleinbrauereien (minipivovary) aus Zentral- und Nordböhmen präsentierten. Besonders angetan hatte es mir der Gerstensaft der Brauereien Antos (Slany), Zichovec (Rodinny Pivovar Zichovec), Monopol (Teplice), Letiny (Letiny) und Kocour (Varnsdorf). Ich beschloss: das versuche ich auch.

Schon vorher hatte ich auf Reisen nach Louny/Laun, einst mit dem Pivovar Louny eine Hochburg der böhmischen Braukunst, die in den 2000er Jahren leider von Heinecken übernommen und Ende 2010 geschlossen wurde, das Bier der neu gegründeten Hausbrauereien Lounsky Zejdlik und Pivo Z Loun kennenlernen dürfen, ebenso das bekannte Bier des Zatecky Pivovar aus der Hopfenmetropole Zatec/Saaz.
Also mußte eiligst das passende Equipment ran nebst Grundlagenliteratur. Die Problem- und Fehlerliste beim 1. Sud war erschreckend lang.
Seltsamerweise schmeckte es allen Probanden gut bis ausgezeichnet.
Die ersten beiden Sude waren Klosterbiere (Altes Helles) mit Münchner Malz und klassischer Hopfung. Doch schon mit Sud Nr. 3 wollte ich in Richtung stärker bzw. kalt gehopftes Ale niedriger Stammwürze (ca. 11-12 °P), für das ich ausschließlich farbhelles Pilsner Malz und diverse "Craft-Szene" Hopfensorten (Galaxy, Mandarina Bavaria, Cascade, Hüll Melon, Callista, Saphir usw.) verwendete.

Persönlich ziehe ich (fast) jedes gut gemachte Desitka (10° Helles Schankbier aus Böhmen) den angesagten, aber auch fürchterlich überbewerteten Craft-Bieren vor.
Biere Altendorfer Pale Ale "Storchennest", obergäriges Schankbier, ca. 11 °P, Bittere ca. 30-40 IBU, Farbe ca. 10 EBC:
Brauwasser, Pilsner Gerstenmalz, 3 x Hopfen (Magnum + 
Perle, Spalter Select)

Altendorfer Pale Ale "P.ALE.ien", obergäriges Schankbier, ca. 12 °P, Bittere ca. 30-40 IBU, Farbe ca. 10 EBC:
Brauwasser, Pilsner Gerstenmalz, 4 x Hopfen (Magnum + Cascade, Southern Cross, Callista oder Huell Melon oder Saphir oder Galaxy)

Altendorfer "VOXXX",
obergäriges Schankbier, ca. 12 °P, Bittere ca. 30-40 IBU, Farbe ca. 10 EBC:
Brauwasser, Pilsner Gerstenmalz, 2 x Hopfen (Magnum + Mandarina Bavaria)

Altendorfer "craftMEIER", obergäriges Schankbier, ca. 12 °P, Bittere ca. 30-40 IBU, Farbe ca. 10 EBC:
Brauwasser, Pilsner Gerstenmalz, 4 x Hopfen (Magnum + Palisade, Zythos, Kazbek oder Ariana)
Gerstenmalz Pilsner (Zeitler Kulmbach, Bilgram Memmingen)
Hopfen noch immer im Versuchs- und Optimierungsstadium
Kombinationen u.a. aus

>> Pellets 90 (Hallertau/D, 
Spalt/D, Zatec/CZ, USA, Australien, Neuseeland usw.):
Galaxy (AUS);
Southern Cross (NZ); Cascade (D/USA); Mandarina Bavaria, Huell Melon, Callista, Ariana, Saphir, Magnum, Perle, Spalter Select (alle D); Kazbek, Saazer (alle CZ); Palisade, Zythos (alle USA)

>> getrocknete (Frisch)Hopfen:
künftig auch aus der Oberlausitz/Sachsen (Taucherwald)
Hefe (obergärig) Safale S-04, Safale US-05 u.a.
Lagerung Flaschenlagerkeller der ehemaligen Altendorfer Societätsbrauerei - 2. Kellergeschoss / 2. UG unter dem "Kontorhaus"
>> Etikett #1




>> Etikett #2





Mein Altendorfer Brauprotokoll

Freunde
 Kassberger "Hopfmann", September 2015  (c) Tom T.



  mein 2. Bier-Diplom, quasi frisch gezapft

persönlich geschätzt und gern getrunken, z.T. mit persönlicher Beziehung Reichenbrander (Hell, Red Ale, Kellerbier), Gersdorfer (Ale Hopfenbombe), Störtebeker (Atlantic Ale), Einsiedler, vieles von Urban Chestnut B.C. (Wolnzach), vieles von Pivovar Svijany, Karasek a Stülpner, Kocour, Knusnohor (alle CZ)

...leider untergegangen: Brauhaus Torgau, Peniger Spezialitäten Brauerei

...ebenfalls untergegangen: Braustolz in Chemnitz (Produktion verlagert nach Plauen/Vogtland), Leipziger Brauhaus zu Reudnitz
 Anfänge


Die "1. Altendorfer Societätsbrauerei" zu Chemnitz-Altendorf um das Jahr 2000, als das Kunst- und Kulturzentrum VOXXX (1992 bis 2005) das ehemalige Sudhaus betrieb und vor dem Untergang sprich Abriss bewahrte. Heute (Stand Frühjahr 2018) hat sich am Sudhaus quasi nichts getan, das Gebäude nebst Torhaus wartet noch immer auf Sanierung und Umnutzung.
Teile der historischen Mälzerei konnten erhalten bleiben, die gigantischen Flaschenlagerkeller - aus der Zeit der Zugehörigkeit zur Actien-Lagerbier-Brauerei zu Schloß Chemnitz - auf dem Gelände an der Horst-Menzel-Straße, Chemnitz-Kaßberg wurden dagegen zwischen 2010 und 2015 fast vollständig zerstört. Ein Trauerspiel.
Den letzten Tiefbrunnen hat sich leider ein Nachbar unter den Nagel gerissen, der mit dem Wasser heute seine Pflanzen bewässert und einen künstlichen kleinen Teich betreibt.


Das gleiche Motiv ca. 15 Jahre später:




Geschichtliches zu VOXXX und Brauerei

http://schlossbräu.com/Historie.phtml

http://www.salsatecas.net/voxxx.htm


Gesamtansicht der (Societäts) Brauerei Altendorf um 1900 -
somit vor Neubau des abgebrannten Sudhauses - mit Blick über den noch unbebauten Kaßberg in Richtung Altstadt.





Figur am Gebäude der ehemaligen Germania Brauerei Chemnitz





Als Mitglied von Die Partei wollte ich auf folgenden Hinweis - wenn auch ein wenig albern - nicht verzichten (gesehen und fotografiert in der fränkischen Bierstadt Aufseß):



























Dank an Dirk Hanus + Elisabeth (Grafik), Tom T., Tino C., Michael F., Harald F., Jo.Mey
...alle Freunde, Nachbarn, Verwandten, Kollegen, die sich freiwillig als Testperson zur Verfügung gestellt haben. Ich hoffe, es geht Euch noch gut.
Links              
Societätsbräu -
unterwegs
  
Bulgarien, Schwarzes Meer, nahe Varna                      Polen, Ostsee, Misdroy/Wollin

   
Franken- und Biermetropole Nürnberg, vor schauriger Kulisse - Bayreuth/Oberfranken, Richard-Wagner-Festspielhaus

   
im Garten eines Arbeitskollegen...



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